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Bombolo

Bombolo

Maler & Bildhauer | Deutschland

Der Künstler

Bombolo – 1947 in Weinbach/Deutschland als Norbert Graubner geboren, absolvierte der Künstler zunächst eine Lehre als Koch und verbrachte viele Jahre seiner Lebenszeit in fernen Ländern, wo er, inspiriert durch die Einflüsse verschiedenster Völker eindrucksvolle Kunstwerke schuf.

Bei seinen erste Arbeiten lässt er sich durch Indianer und deren Kunst inspirieren.

Bombolo lebte 29 Jahre auf Mallorca und schuf auf der Insel eindrucksvolle Kunstwerke. Heute lebt und arbeitet BOMBOLO wieder in Deutschland. Sein Atelier befindet sich in einem alten Spaltschiederhaus in Langhecke. Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in einem japanischen ZEN-Kloster entdeckte er die Malerei für sich. Der Künstler erschafft Werke in Öl und erstellt Zeichnungen auf Papier. In Bronze gegossene Köpfe und Skulpturen, Holzschnitte und Objekte aus bearbeiteter Wellpappe und Schiefer tragen seine ganz individuelle Handschrift.

Mehr über BOMBOLO

WER SIND WIR?... WOHER KOMMEN WIR?... WOHIN GEHEN WIR?

Wer sind wir?... Woher kommen wir?... Wohin gehen wir?

Mit diesen drei fundamentalen Fragen, die gleichzeitig so alltäglich in unserem Tagesablauf sind, könnte man nicht nur unsere Evolution definieren, sondern auch die jedes anderen lebenden Organismus, unabhängig davon wie winzig oder einfach in seiner Existenz.

Bombolo ist die Person, der unruhige Geist, der Künstler, in ständigem Bestreben auf der Suche nach seinem Platz und der Befriedigung seines Schaffensdurst - eine Art des Überlebens oder Ausdrucks einer Art unergründlicher Hoffnung im Profundesten.

Er hat die Erfahrung eines Menschen vorzuweisen, der in seinem Leben en großen Teil dessen, was er sehen und erfahren wolle, erlebt hat. Im Bewusstsein dessen, was er hätte sein können oder in einem Moment auch war, hat er einen abgelegenen und wunderschönen Flecken auf Mallorca gewählt, an dem er seine Tage damit verbringt all seine Energie in eine Kunst fließen zu lassen, die lebender Ausdruck einer starken und unstillbaren Persönlichkeit ist.

Autodidakt aus eigenem Antrieb, seine Schule - sein eigenes Atelier, ein weiterer Winkel in dem sich so viel von ihm selbst findet wie in seiner Kunst.

Während der ersten Jahre des Lernen und der Forschung gelang es ihm, die Materie zu dominieren um sie kurz darauf in Malerei umzusetzen, auch wenn es sich hierbei nicht um seine einzige Ausdrucksform handelt.

Seine ersten Ölgemälde, figurativ in ihrer Form, waren bereits weit von den strikt akademischen Richtlinien entfernt. Ihr Inhalt war wesentlich tiefgründiger als eine einfache Darstellung auf der Leinwand. Gesichter, von der Zeit gezeichnet, gegerbt unter der Sonne der Blick verloren ... Porträts einer unterdrücken Kultur, zerstört an ihrem Wurzeln ... “Verlorene Indianer „ „Unschuldig.

Große Farbflächen durchbrochen von einer kräftigen Linie, deren Gebrauch sich noch heute in seinen Werken findet. Flecken in intensivem Rot, Blau, Gelb und Schwarz, die an die Feierlichkeit indianischer Gewebe oder die Roben buddhistischer Mönche erinnert.

Seine Malereien zeichnen sich durch die Freiheit, mit der sie geschaffen wurden aus. Freiheit, die sich auch in den Holzmatrizen die er mit solcher Sorgfalt herstellt wieder findet, oder in den gegossenen Bronzeköpfen. Selbst wenn er im Garten arbeitet, sich der Lektüre oder dem Genuss eines Jazzstücks hingibt oder alleine meditiert ist er frei.

Das Ausleben dieser Freiheit impliziert das Nichtakzeptieren jeglicher dogmatischer Vorgaben, jeglicher vorab festgelegter Grundregeln. Nur so kann sich der Künstler weiter entwickeln, sich verwandeln und seine Energie und Kreativität lenken.

Die letzten Arbeiten Bombolos reflektieren den ständigen Wandel eines Schöpfers - auf Grund dessen frei - der niemals aufgibt.

Sein Ziel geht über die bloße Darstellung von allem dem, was eine bestimmte Schönheit zeigt oder impliziert - sei es durch formalen Aspekt oder lediglich stilistisch - hinaus. In seinem Bestreben der Suche hat er sich in Richtung eines Prozesses der Vereinfachung und erzählerischer Abstraktion entwickelt, wobei er seiner Ausdrucksform treu geblieben ist.

Heute liegt die Bedeutung in der Geste, der Materie. der Farbe und der Art der Verteilung auf der Leinwand. Farbkombinationen, die ihre Existenzberechtigung im Moment des Kontaktes mit der Leinwand oder den Unebenheiten des Gipses - reglos und ohne offensichtliche Form - erhalten.

Gelegentlich bringt ihn die freie Verwendung von Materialien und die Reduzierung der Pigmente in die Nähe minimalistischer Postulate, wo unvorhergesehene Formen erscheinen, vielleicht unvollständig - wie Pinselstriche als Gesten - aufgegeben und ohne formelle Prädestination.

Aber - obwohl keine mathematisch messbaren oder formell einer objektiven Ordnung entsprechenden Elemente vorhanden sind - ist das Resultat ein mehr oder weniger verständlicher Diskurs, der beim Betrachter seinen Eindruck hinterlässt.

Eine kontinuierliche Entwicklung von Emotionen und Gefühlen die den Betrachter dazu auffordern. ihn sogar dazu anleiten, an dem Prozess der Darstellung teilzunehmen.

Seine Werke definieren die eigene Natur der Kunst, über die Strenge ihrer Notwendigkeit als Objekt hinaus. Und dort. wo wir unausweichlich ihren endgültigen Zweck suchen, scheint sich uns die Essenz in reinstem Zustand zu entziehen.

Ich bin mir völlig darüber im Klarem, dass der Künstler keine Grenzen kennt und in seinem Bestreben, neue plastische und ästhetische Möglichkeiten zu finden, die aus Unruhen, Ängsten und Überlebensinstinkten erwachsen ... verfügt er - und so muss es auch sein - eine ausgeprägte Fähigkeit zur Vorstellung, Schaffung und Vorwärtsbewegung in Raum und Zeit auf der Suche nach neuen Arbeitsform in denen er reflektieren kann und einen Diskurs schaffen kann.

Vielleicht wissen wir nicht genau wohin exakt uns der Weg der aktuellen Kunst führt, aber wir wissen. wer wir sind und wohin wir gehen. Der Rest ist ein Rätsel, das sich unseren Sinnen entzieht Wichtig sind der Weg, das Hier und das Jetzt. die Kunst als Weg der Erkenntnis konstanter Evolution.

Ich weiß, dass Bombolo über jene besondere Fähigkeit des Bezwingen verfügt. Da er nicht aufgeben wird in seinem Bestreben, wird er ungerührt abwarten, ohne dabei zu vergessen was er war und was er ist.

C. Assurnpein Riera Alcover

Biografie

1947 Bombolo wird als Norbert Graubner in Weinbach an der Lahn geboren.

1962-65 Verlässt Dorf und Elternhaus und absolviert eine Lehre als Koch.

1965-70 Wanderjahre als Koch - auf Schiffen der Holland America Line, nach Nord - und Zentralamerika, Polynesien, Südostasien, Japan, Australien und Neuseeland.

1970-83 Besitzt und leitet renommierte Restaurants mit französischer Küche, u.a. das Gourmet­Restaurant La Bonne Auberge, das Hard Rock Cafe und das Waikiki in Frankfurt - bricht auf dem Höhepunkt dieser Karriere von heute auf morgen mit seinem bisherigen Leben.

1984 Restaurierung eines 1905 in England gebauten Lotsenkutters (zeitweise von Ernest Hemingway gesegelt)- die Fair Down liegt heute im Museumshafen von Flensburg.

1985 Studienreise durch die dänische Inselwelt.

1986-87 Studienreise durch Hopi- und Navajo­Reservate im Südwesten Amerikas ­- Arbeitsaufenthalt in Aspen, Colorado ­- Begegnung mit Georgia 0' Keefe in Abiquiu und Alan Houser in Santa Fe, New Mexico.

1988 Studienreise nach Maui, Hawaii.

1989 Studienaufenthalt in London und an der Küste von Cornwall

1991 Aufenthalt im Zen-Kloster Hosshin-ji, bei Harada Sekkei Roshi in Obama-shi, Japan.

1992 Beginnt er seine Malerei auszustellen.

1993 Reise mit Harada Sekkei nach Leh, Alchi, Lamayuru und Hemis Festival in Ladakh, Himalaya / India.

1994 Studienreise in die Indianer- Reservate derUSA.

1995 Dreharbeiten zum Filmportrait: "Sicherheit ist eine Illusion".

1996 Aufenthalt im Kloster Hosshin-ji in Obama, Japan.

1997 Ausstrahlung des Filmportraits im Bayrischen Rundfunk III. Studienaufenthalt in Alaska

2002 Studienreise nach Südamerika, Buenos Aires, Santiago de Chile, Atacama Wüste, Reise auf dem Amazonas, Manaus.

2003 Publikation des Buches "Neruda Blau" herausgegeben von Prof. Dr. Gabriele Pommerin Götze in der Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichtes.

2004-07 Verschiedene Projeckte und Studien, sowie mehrere internationale Ausstellungen.

2007 Kauf des Spaltschieferhauses in Langhecke und Beginn mit der Restaurierung

2011 Nach 29 Jahren Mallorca Rückkehr an die Lahn

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Werke von Bombolo